PEKING: Die Region um den gefährlichen Erdbeben-See im Südwestens Chinas ist von einem schweren Nachbeben erschüttert worden.
Von den umliegenden Hängen seien Erdrutsche niedergegangen, meldete die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua. Die Auswirkungen auf den See am Tongkou-Fluss würden derzeit untersucht. Dort war nach den verheerenden Erdstößen Mitte Mai ein natürlicher Damm aus Geröllmassen entstanden, so dass sich insgesamt 220 Millionen Kubikmeter Wasser aufstauten. Alle Versuche, das Wasser mittels Sprengungen kontrolliert abzulassen, brachten bisher keinen durchschlagenden Erfolg. Sollte der Damm bersten, wären mehr als 1,3 Millionen Menschen von den Fluten bedroht.
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