DSCHIBUTI: Die somalische Übergangsregierung und ein Bündnis von Oppositionsgruppen haben unter UN-Vermittlung in Dschibuti ein Friedensabkommen unterzeichnet.
Es beinhaltet nach UN-Angaben eine dreimonatige Waffenruhe, die in spätestens 30 Tagen in Kraft treten soll. Außerdem ist ein Abzug der äthiopischen Truppen vorgesehen, die die Übergangsregierung stützen. Parallel dazu soll eine UN-Stabilisierungstruppe stationiert werden. Vereinbart wurde ferner, die humanitäre Hilfe für Millionen notleidender Somalis zu erleichtern. Da einige Hardliner der Opposition und islamistische Anführer die Gespräche in Dschibuti ablehnten, ist nicht klar, welche praktische Wirkung das Abkommen hat. Somalia ist seit dem Sturz von Machthaber Mohamed Siad Barre im Jahr 1991 ohne funktionierende Zentralregierung.
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