BERLIN: Die deutsche Industrie hat die mit Frankreich erzielte Einigung über Klimaschutzauflagen für Autos als Kompromiss begrüßt. Es sei zwar keine optimale, aber eine tragbare Lösung erreicht worden, sagte der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Werner Schnappauf.
Scharfe Kritik kam dagegen von den Grünen. Die Fraktionschefin im Bundestag, Renate Künast, sagte, Kanzlerin Angela Merkel sei vor der Automobilbranche eingeknickt. Nach monatelangem Streit über die Klimaschutzziele der EU-Kommission haben sich Deutschland und Frankreich auf Grundzüge für die Beschränkung des Kohlendioxid-Ausstoßes verständigt. Danach bleibt es bei dem EU-weiten Ziel, den CO2-Ausstoß bei Neuwagen erheblich zu beschränken. Damit der Autoindustrie die Umstellung aber leichter fällt, soll es deutlich flexiblere Übergangsvorschriften geben, als von der Kommission gefordert.
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