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Nach Air France-Absage: Alitalia vor dem Aus ... Tauziehen haben sich die Arbeitsminister der 27 EU-Staaten auf Richtlinien zur Arbeitszeit und zur Zeitarbeit geeinigt.
Die neue Arbeitszeitrichtlinie soll vor allem den Konflikt um lange Bereitschaftszeiten von Klinikpersonal und Feuerwehrleuten entschärfen. Die EU-Arbeitsminister beschlossen, künftig zwischen aktiver und inaktiver Bereitschaft zu unterscheiden. Je nachdem, ob Bereitschaftsdienst ganz als Arbeitszeit gezählt wird oder nicht, können Betroffene bis zu 60 oder 65 Stunden pro Woche arbeiten. - Der Ratsbeschluss zu Leiharbeitern sieht vor, dass Zeitarbeiter grundsätzlich vom ersten Tag an die gleichen Rechte bekommen wie Festangestellte im selben Betrieb. Das gilt für Bezahlung, Urlaub und Elternzeit. - Die Gewerkschaften kritisierten die Beschlüsse als unzureichend.
(Deutsche Welle)
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