DÜSSELDORF: Mehrere große deutsche Versicherungsunternehmen erwägen einen radikalen Umbau der privaten Krankenversicherung und stoßen damit auf Sympathie bei Regierungspolitikern und gesetzlichen Kassen.
Ein Sprecher des Konzerns Ergo bestätigte in Düsseldorf, dass eine Arbeitsgruppe beim Gesamtverband der Versicherungswirtschaft (GDV) über die Zukunft des Systems diskutiere. In einem Strategiepapier gehe es auch um die Einführung einer Einheitsversicherung, was aber noch umstritten sei, hieß es aus dem GDV. Der Vorschlag der Großkonzerne Allianz, Axa und Ergo sieht laut "Financial Times Deutschland" vor, dass gesetzliche wie auch private Versicherer eine Einheitsprämie zu denselben Konditionen berechnen müssten. Darüber hinaus würden die Privaten Zusatzversicherungen anbieten, die klassische private Krankenvollversicherung aber abgeschafft. Massive Ablehnung kam bereits von den kleineren Privatkassen.
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