LONDON: Terrorverdächtige dürfen in Großbritannien künftig bis zu 42 Tage ohne Anklage inhaftiert werden.
Das Unterhaus in London billigte mit einer Mehrheit von neun Stimmen eine Verschärfung der Anti-Terror-Gesetze. Bisher hatte die zulässige Haftdauer bei maximal 28 Tagen gelegen. Da die regierende Labour Party über eine Mehrheit von 65 Abgeordneten verfügt, müssen etliche Labour-Abgeordnete mit Nein votiert haben. Der anschlagene Premierminister Gordon Brown hatte die Abstimmung als Votum für seine politische Glaubwürdigkeit gewertet. Nach der Schlappe bei den Kommunalwahlen im Mai hätte eine neuerliche Niederlage das Aus für Brown bedeuten können, der erst seit einem Jahr im Amt ist. Das Oberhaus muss Telekom-Affäre: Schäuble schließt neue Gesetze nicht aus ...
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(Deutsche Welle)
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