BERLIN: Die öffentlich-rechtlichen Rundfunk-und Fernsehanstalten in Deutschland müssen ihre Internet-Angebote künftig zeitlich und inhaltlich begrenzen.
Darauf einigten sich die Ministerpräsidenten der Länder bei einem Treffen in Berlin. Wie der hessischen Ministerpräsident Roland Koch erläuterte, müssen die Internetauftritte von ARD und ZDF demnach sendungsbezogen sein. Eine elektronische Presse als Konkurrenz zu den Tageszeitungen dürfe es nicht geben. Kontaktbörsen, Beratungsdienste und Freizeittipps gehören damit nicht zum Angebot. Die Länder begründeten ihren Vorstoß mit Anforderungen der EU-Kommission. Die Intendaten von ARD und ZDF kritisierten, die geplanten Beschränkungen gingen weit über das hinaus, was von der EU verlangt worden sei.
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