DUBLIN: Nach einem Volksentscheid in Irland mit niedriger Beteiligung steht das Schicksal des EU-Reformvertrages auf des Messers Schneide.
Schätzungen der Regierung in Dublin gehen davon aus, das zwischen 42 und 45 Prozent der stimmberechtigten Iren an dem Votum teilgenommen haben. Mit einem knappen Ausgang zwischen Befürwortern und Gegnern des Vertragswerkes von Lissabon war ohnehin gerechnet worden. Die geringe Beteiligung spielt nach Ansicht von Fachleuten dem engagierten 'Nein'-Lager zusätzlich in die Hände. Mit dem genauen Libanon-Gespräche in Doha fortgesetzt ...
Hisbollah und libanesische Regierung beraten über Konfliktlösung ... Ergebnis wird erst im Laufe des Freitags gerechnet. Irland ist das einzige von 27 EU-Ländern, das eine Volksabstimmung über den Reformvertrag abhält. Sollte dieser abgelehnt werden, würde er nicht wie geplant am 1. Januar 2009 in Kraft treten und die EU erneut in eine Krise stürzen.
(Deutsche Welle)
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