BRÜSSEL: Entscheidung in Irland: Ja oder Nein für Europa? ...
Zuflucht in Rangun ...
Nordkorea droht wieder Hungersnot ... Nach dem Nein der Iren zum EU-Reformvertrag wird in der Gemeinschaft nach einem Ausweg aus der Krise gesucht.
Der Vorsitzende der Eurogruppe, Luxemburgs Regierungschef Jean-Claude Juncker, warb für ein Kerneuropa in dem nur wenige Staaten sich enger zusammenschließen. Wenn nicht alle europäischen Staaten in eine Richtung gingen, bleibe wohl nichts anderes übrig, als den Club der Wenigen, der Integrationsfähigen zu gründen, sagte Juncker dem Deutschlandfunk. Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier bezeichnete es sogar als denkbar, das Irland vorübergehend aus dem europäischen Integrationsprozess ausscheide. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy dagegen mahnte, die EU müsse sich stärker um das Leben der Menschen kümmern. Die Iren hatten in einem Referendum gegen den Vertrag von Lissabon gestimmt, der die EU nach jahrelanger Reformdebatte demokratischer und handlungsfähiger machen soll. Irland hielt als einziger Mitgliedstaat einen Volksentscheid ab. In allen anderen EU-Staaten entscheiden die Parlamente.
(Deutsche Welle)
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