TOKIO: Bei einem schweren Erdbeben der Stärke 7,2 auf der Richterskala sind im Norden Japans mindestens sechs Menschen getötet und mehr als 140 verletzt worden.
Etwa zehn Menschen würden in der dünn besiedelten Region noch vermisst, teilten die Behörden der betroffenen Provinzen Miyagi und Iwate mit. Da einige Gebiete durch Erdrutsche und Schlammlawinen blockiert seien könne sich die Zahl der Opfer noch erhöhen. Durch den Erdstoß und rund 100 Nachbeben wurden Straßen und Felder aufgerissen, Häuser und Brücken zerstört. Bei einem Atomkraftwerk in Fukushima trat radioaktives Wasser aus. Für die Umwelt bestehe aber keine Gefahr, teilte der Kraftwerksbetreiber mit.
(Deutsche Welle)
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