DÜSSELDORF: Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und stellvertretende CDU-Bundesvorsitzende Jürgen Rüttgers hat eine grundlegende Neuorientierung seiner Partei verlangt.
In einem Gastbeitrag für die 'Rheinische Post' sagte er, als Volkspartei dürfe die CDU Wirtschafts- und Sozialpolitik nicht als Gegensätze verstehen, sondern müsse beide Bereiche als Einheit betrachten. Die unterschiedlichen Interessen und Bedürfnisse müssten besser als bisher in die Partei eingebracht werden. Kritisch äußerte sich der CDU-Bundesvize zu der Forderung von Bundeskanzlerin Angela Merkel nach besserer Bildung als Schlüssel zur Bewältigung sozialer Probleme. Rüttgers warnte, mehr Bildung sei nicht immer das Allheilmittel. Es gelinge nicht allen Menschen in Deutschland, durch mehr Bildung zu mehr Wohlstand zu gelangen. Die CDU müsse sich auch um diese Menschen kümmern.
(Deutsche Welle)
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