NEW YORK: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Behörden in Simbabwe aufgerufen, die Stichwahl um das Präsidentenamt zu verschieben.
Ein Festhalten am Wahltermin würde die Spaltungen im Land nur vertiefen. Außerdem seien die Wahlbedingungen derzeit nicht legitim. Das Volk von Simbabwe habe ein Recht auf freie und faire Wahlen, so Ban. Simbabwes Oppositionsführer Morgan Tsvangirai hatte am Sonntag erklärt, eine Teilnahme der Opposition an der Stichwahl sei nicht möglich. Seine Anhänger würden mit Gewalt verfolgt. Tsvangirai selbst hat sich in die niederländische Botschaft in Simbabwes Hauptstadt Harare geflüchtet. In Simbabwe regiert seit 1980 Präsident Robert Mugabe. Der heute 84-jährige hat schon vor der Stichwahl erklärt, einen Sieg der Opposition werde er unter keinen Umständen dulden.
(Deutsche Welle)
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