GENF: Die weltweite Produktion von Opium hat sich nach Informationen der Vereinten Nationen in letzter Zeit verdoppelt. Allein in Afghanistan sei der Anbau von etwa 4.000 Tonnen vor drei Jahren auf mittlerweile 8.200 gestiegen, heißt es im neuesten Welt-Drogenbericht.
Auf das Land am Hindukusch entfielen mehr als 90 Prozent der globalen Produktion des Rauschgiftes, das unter anderem zu Heroin weiterverarbeitet wird. Der Schlafmohn wird nach UN-Erkenntnissen vor allem in den fünf südlichen Provinzen angebaut, den Hochburgen der radikal-islamischen Taliban. Diese erzielten mit einer zehnprozentigen Steuer auf die Erlöse der Bauern geschätzte jährliche Einnahmen von 100 Millionen US-Dollar.
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