STUTTGART: Der deutsche Stofftier-Hersteller Steiff holt seine vor vier Jahren nach China ausgelagerte Produktion zurück an den Stammsitz des Unternehmens in Baden-Württemberg.
Trotz deutlicher Preisvorteile sei die Herstellung eines Qualitätsprodukts in China nicht kalkulierbar, sagte der Geschäftsführer von Steiff, Martin Frechen, den 'Stuttgarter Nachrichten'. Ein weiteres Problem seien die langen Lieferzeiten gewesen. Die Entscheidung fiel gegen den Trend in der Branche, Produkte in Fernost herstellen zu lassen. Im vergangenen Jahr stammten laut Verband der Spielwarenindustrie mehr als drei Viertel der bundesweit verkauften Puppen, Modellautos und Plüschtiere aus China.
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