ISLAMABAD: Ein Jahr nach der Erstürmung der Roten Moschee in der pakistanischen Hauptstadt ist in der Nähe des Gebäudes ein schwerer Bombenanschlag verübt worden.
Die Polizei sprach von mindestens 15 Toten, die meisten davon Polizisten. Fast 40 Menschen sollen verletzt worden sein. Ein Sprecher der Stadtverwaltung sagte, es habe sich um ein Selbstmordattentat gehandelt. Zuvor hatte vor der Roten Moschee eine regierungsfeindliche Kundgebung tausender Islamisten stattgefunden. Sicherheitskräfte hatten am 10. Juli 2007 den Gebäudekomplex nach einwöchiger Belagerung eingenommen. Dort hatte sich eine Islamisten-Gruppe verschanzt. Mehr als 100 Menschen wurden getötet.
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