BERLIN: Die Bundesregierung erwägt, die Freizügigkeit für unqualifizierte Arbeiter aus den neuen EU-Staaten im Osten um weitere zwei Jahre auf 2011 zu verschieben.
Im Gegenzug solle die Zuwanderung hoch qualifizierter Fachkräfte erleichtert werden, bestätigte ein Regierungssprecher in Berlin. Eine endgültige Entscheidung sei aber noch nicht gefallen. Nach Angaben des innenpolitischen Sprechers der Unionsfraktion, Hans-Peter Uhl, könnten geduldete Akademiker und Facharbeiter in Zukunft schon dann eine unbefristete Aufenthaltserlaubnis erhalten, wenn sie zwei Jahre lang in Deutschland gearbeitet haben. Zudem solle die Verdienstgrenze für Spezialisten aus dem Ausland gesenkt werden.
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