TOYAKO: Der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, hat beim G8-Gipfeltreffen in Japan zu akuter Nothilfe für ärmere Länder wegen der Preisexplosion bei Nahrungsmitteln gedrängt. Darüber hinaus erinnerte er die Geberländer zusammen mit Vertretern von afrikanischen Staaten und Hilfsorganisationen an ihre langfristigen Entwicklungshilfe-Versprechen.
Allein bis 2010 müssten jährlich mehr als 60 Milliarden Dollar aufgebracht werden, um die angestrebte Halbierung der Armut in der Welt noch zu erreichen. Die Europäische Union kündigte an, sie werde afrikanischen Bauern etwa eine Milliarde Euro ungenutzter Agrarsubventionen zur Verfügung stellen. Bundeskanzlerin Angela Merkel versprach für Deutschland zusätzliche 600 Millionen Euro, um die Nahrungsmittelkrise zu bekämpfen. Auch die hohen Ölpreise beschäftigten die Staats- und Regierungschefs Weltbank richtet zwei neue Klima-Fonds ein ...
Kluft zwischen Arm und Reich wird größer ...
Portugal ratifiziert EU-Reform ...
Bundestag diskutiert Nahrungsmittel-Krise ...
UN-Sicherheitsrat befasst sich mit Lage in Afrika ... der sieben führenden Industrieländer und Russlands im nordjapanischen Toyako. In der Diskussion seien mehrere Wege, um der wuchernden Spekulation entgegenzutreten, sagte Merkel.
(Deutsche Welle)
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