TOYAKO: Umweltorganisationen haben mit Enttäuschung auf die Klimaschutz-Beschlüsse des G8-Gipfels in Japan reagiert.
Die Bilanz des Treffens falle 'ernüchternd' aus, sagte der Chef des UN-Umweltprogramms, Achim Steiner. Das formulierte Ziel, den Ausstoß der Treibhausgase bis zum Jahr 2050 zu halbieren, sei ein 'leerer Slogan ohne Substanz'. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte die im nordjapanischen Toyako getroffene Vereinbarung hingegen als deutlichen Fortschritt gewürdigt. Sie verwies darauf, dass nun auch US-Präsident George W. Bush seinen Widerstand gegen langfristige Klimaschutzziele aufgegeben habe. - Zum Abschluss ihres Gipfels an diesem Mittwoch kommen die Staats- und Regierungschefs der führenden Industrienationen mit Vertretern aufstrebender Volkswirtschaften wie China und Indien zusammen.
(Deutsche Welle)
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