ANKARA: Die drei in der Osttürkei entführten deutschen Bergsteiger können offenbar auf eine baldige Freilassung hoffen.
Der Gouverneur der Provinz Agri, Mehmet Cetin, sagte, die kurdische Rebellenorganisation PKK wolle ihre Geiseln in den kommenden Tagen wieder freilassen. Die kurdische Arbeiterpartei habe mit der Entführung gegen die Razzien deutscher Behörden gegen PKK-nahe Einrichtungen protestieren wollen. Die drei Bergsteiger gehören zu einer insgesamt 13-köpfigen Reisegruppe aus Bayern, die den Berg Ararat besteigen wollte. Am Dienstagabend waren die Touristen in ihrem Camp in 3.200 Metern Höhe von mehreren PKK-Kämpfern überfallen worden. Die übrigen Bergsteiger kehrten inzwischen in die Stadt Agri zurück. Die PKK kämpft seit den achtziger Jahren für einen eigenen Staat der Kurden oder zumindest ein Autonomiegebiet im Südosten der Türkei.
(Deutsche Welle)
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