ALMERÍA: Bei der schlimmsten Flüchtlingstragödie vor der Küste Spaniens in diesem Jahr sind 15 Afrikaner ums Leben gekommen, darunter neun Kleinkinder.
Ein Schiff der Küstenwache konnte 33 weitere Insassen vor Almería retten. Die Überlebenden waren nach Angaben des Roten Kreuzes völlig entkräftet. Das nur sechs Meter lange Gummiboot war nach einem Motorschaden eine Woche lang manövrierunfähig auf hoher See getrieben. Bei einem Schiffbruch vor Malta ertranken in der Nacht drei weitere Immigranten. In der Ägäis wurden mehr als 100 illegale Einwanderer aufgegriffen, viele davon aus Afghanistan und dem Irak. Die Ministerpräsidenten von Griechenland und Spanien, Kostas Karamanlis und José Luis Rodríguez Zapatero, äußerten sich besorgt über die Flüchtlingswelle.
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