Massenhafte Begeisterung für Papst Benedikt, der wie ein Popstar bejubelt wird, oder Bücher mit religiösen Themen auf den Bestsellerlisten: nur zwei der heraus stechenden Phänome, die selbst Experten in den vergangenen Monaten überrascht hatten. Die jetzt bekanntgewordene Sonderauswertung des internationalen "Religionsmonitors" bei der Bertelsmann Stiftung - allgemein als seriös eingeschätzt - gibt Aufschluss über weltweit gemeinsame, aber genauso auch über kulturell und regional divergierende Trends. Zu der Studie, erstellt anlässlich des katholischen Weltjugendtags im australischen Sydney ab 15.
Juli, wurden mehr als 20.000 Personen in 21 Staaten befragt.
Gott und Glaube global
Etwa vier von Zahl der Insolvenzen im April gestiegen ...
G-8-Gipfel in Japan hat begonnen ...
Sicherheitsabkommen zwischen Bulgarien und den USA ...
Maschinen made in germany ...
Google weit vorneweg ...
Irak fordert Schuldenerlass von Golfstaaten ... fünf Menschen (85 Prozent) zwischen 18 und 29 Jahren weltweit bezeichnen sich demnach als religiös, fast die Hälfte (44 Prozent) sogar als hochreligiös. Für 13 Prozent spielt hingegen Frömmigkeit keine Rolle.
Bildunterschrift: Großansicht des Bildes mit der Bildunterschrift: Projektleiter Martin Rieger: Religion und Glauben nicht zurückgedrängt Der Leiter des Bertelsmann-Projekts "Religionsmonitor", Dr. Martin Rieger, betont, ein "Absterben der Religion" sei entgegen landläufiger Spekulationen vor allem in den wohlhabenden Industriestaaten "auszuschließen".
Der Islam erscheint allmächtig
Junge Erwachsene in islamischen oder islamisch geprägten Staaten und Entwicklungsländern sind besonders gläubig. In Nigeria ist es für 93 Prozent üblich, mindestens einmal täglich zu beten. Ähnliches gilt in Guatemala (88 Prozent), Indien, der Türkei oder Marokko, mit Werten über 70 Prozent.
(Deutsche Welle)
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