BERLIN: In der großen Koalition ist neuer Streit über die Ausländerpolitik ausgebrochen: Die SPD-Innenpolitiker Dieter Wiefelspütz und Sebastian Edathy sprachen sich dafür aus, Einwandererkindern dauerhaft eine doppelte Staatsbürgerschaft zu ermöglichen.
Nach derzeitigem Recht müssen sie sich spätestens bis zum 23. Lebensjahr für die ausländische oder die deutsche Staatsangehörigkeit entscheiden. Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble und andere Unionspolitiker wandten sich gegen eine Lockerung der Regelungen. Sie plädierten vielmehr dafür, zum alten, bis 1999 geltenden Recht zurückzukehren, nach dem die doppelte Staatsbürgerschaft nur in Ausnahmefällen erlaubt war. Die Grünen und die Linkspartei stellten sich auf Schäuble verbietet kurdischen Fernsehsender wegen PKK-Werbung ...
Schäuble: Islamistischer Terrorismus größte Bedrohung ... die Seite der SPD und forderten ebenfalls die dauerhafte Zulassung der doppelten Staatsangehörigkeit.
(Deutsche Welle)
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