BERLIN: Die Bundesregierung hat die Forderungen der kurdischen PKK-Rebellen zurückgewiesen, die im Osten der Türkei drei Deutsche entführt haben.
Außenminister Frank-Walter Steinmeier sagte, die Regierung lasse sich nicht erpressen. Innenminister Wolfgang Schäuble erklärte, es werde mit der PKK nicht über die Anwendung deutscher Gesetze verhandelt. Zuvor hatte die kurdische Rebellenorganisation von Deutschland verlangt, von seiner - so wörtlich - "gegen das kurdische Volk und gegen die PKK gerichteten feindlichen Politik" abzurücken. Andernfalls würden die drei Bergsteiger aus Bayern weiter festgehalten. Diese gehörten zu einer Reisegruppe, die auf dem Berg Ararat von den PKK-Kämpfern überfallen worden war. Die übrigen zehn Touristen traten inzwischen die Heimreise nach Deutschland an.
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