NEW YORK: Russland und China haben die vom Weltsicherheitsrat geplanten Sanktionen gegen Simbabwe verhindert.
Die Resolution fand zwar das notwendige Mindestvotum, sie scheiterte aber am Veto der beiden Länder. Die westlichen Staaten wollten Präsident Robert Mugabe und 13 weitere Regierungsmitglieder wegen Unterdrückung der Opposition mit einem Reiseverbot und dem Einfrieren von Auslandskonten belegen. Außerdem war ein striktes Waffenembargo vorgesehen. Der US-Botschafter bei den Vereinten Nationen, Zalmay Khalilzad, zeigte sich verärgert. Russlands Präsident Dmitri Medwedew habe noch vor einigen Tagen beim G-8-Gipfel in Japan Sanktionsbeschlüssen zugestimmt, so dass nun Zweifel an Russlands "Glaubwürdigkeit als G-8-Partner" aufkämen. In einer Stellungnahme des chinesischen Außenministeriums heißt es, Sanktionen seien den angestrebten Verhandlungen zwischen Regierung und Opposition in Simbabwe abträglich.
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